| Bernd's Tagebuch |
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| Geschrieben von: Susanne Gladbach |
| Montag, den 05. Dezember 2011 um 16:13 Uhr |
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Tagebuch von Bernd Jurkschat Trainer der SG – BüMü 2.Lehrgang in Refrath 18.-20.11.2011 Beim 2. Mal ist man schlauer?!Wie zum 1. Lehrgangs-WE berichtet, gibt ja die Problematik Dauerstau auf der A1 bei Köln. Diesmal fuhr ich schon weit vor Köln von der Autobahn, um genau dies zu vermeiden. Womit ich nicht gerechnet hatte: Die Gegend ist bergig (ach, nee), es gibt dort sogar Serpentinen! So wurden die letzten 30 Kilometer lang und länger, aber ohne Stau! Zum Lehrgang: Der Freitagnachmittag lief ganz locker mit dem Einstieg in Ablauf und Organisation für den nächsten Tag. Abends noch die inzwischen berühmte „kalte Platte“ von Rainer und dem Test, ob das Kölsch immer noch so lecker schmeckt! J Samstag wurde schnell allen klar, das wird ein Hammertag! Vorbereitung auf Individualtraining, 2 Stunden Training mit einigen Refrather Talentnestkindern. Da hatten so einige Trainer Bauchschmerzen! Aber wir hatten uns viel zu viele Gedanken gemacht. Die Kid’s waren alle super drauf und lernbereit. Nachdem Rainer in seinem Aufwärm-Spieltraining die überschüssige Energie der Kid`s in die richtigen Bahnen gelenkt hatte, durften wir loslegen. In Kleinstgruppen (2-3 Kinder/1 Trainer), ich sogar mit Einzeltraining für einen der besten U13er Jungs. Eine Stunde Training mit einem vordefinierten Thema für jede Gruppe war unsere Aufgabe. Und wie zu Hause, eine Stunde ist nichts! Anschließend spielten Kinder und Trainer noch ein schnelles Abschlussdoppel und dann hieß es schon: Abklatschen und Tschüss sagen. L Nach einer kurzen Theorieeinheit mit der Vorstellung des BWF-Projekts, Menschen in der ganzen Welt für Badminton begeistern, hieß es dann im Praxisteil: Wie und auf welchem Weg vermittelt man Badminton für die 6-8 jährigen. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie die Kleinen lernen und wie es sich anfühlt, mussten wir mit 1 m Netzhöhe, Kurzschlägern und der „falschen „ Hand üben. Mann, ich war überfordert, ich konnte gar nichts. Dabei sollte hierbei meine Körpergröße doch auch mal ein Vorteil sein! Schon nach `ner halben Stunde waren die Muskeln platt, das Gehirn überlastet und ich musste eine Kunstpause nach der anderen einlegen. Nach 3 Stunden war ich heilfroh über den nächsten Theorieblock. Sitzen, nicht bewegen, nur zuhören! Uns wurde das Modell „Refrath“ vorgestellt. Es sollte uns ein Bild davon geben: Wie starte ich solch ein Projekt, welche Strukturen müssen geschaffen werden und was für Folgen hat das. Superinteressant, denn Heinz Kelzenberg führt und lebt dieses Projekt seit 22 Jahren. Angefangen mit einer Hobbymannschaft und jetzt mit einer Mannschaft in der 1. Bundesliga und deutscher Jugendmannschaftsmeister 2010. (Ob ich das auch hinbekomme?? J) Nach einem langen, langen Tag freuten sich nun alle auf das Essen beim Chinesen um die Ecke. Ein schöner Ausklang des Abends! Sonntag stand dann noch eine kurze Halleneinheit und eine ausführliche Abschlussbesprechung über das Modell „Refrath“ auf dem Programm. Um 18 Uhr war ich total erschöpft aber zufrieden wieder zu Hause! Mein persönliches Fazit: Wieder viel gelernt und eine Vorstellung davon bekommen, was man alles erreichen kann, wenn man Pläne/Träume hat!
Bernd |



